Mit Isabel tanzen https://isi-tanzen.de Blog von Isabel Artikus Sun, 28 Apr 2019 06:08:49 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 136257491 Time for Future https://isi-tanzen.de/time-for-future/ https://isi-tanzen.de/time-for-future/#comments Sun, 28 Apr 2019 06:08:41 +0000 https://isi-tanzen.de/?p=368 Überall wird an Freitagen für die Zukunft demonstriert. Mehr Klimaschutz, weniger CO2-Ausstoß, weniger Müll, mehr alternative Energie, die Erreichung der Klimaziele.

Jeder Einzelne wird ermahnt, mehr für den Klimaschutz zu tun. Aber wer tut eigentlich am meisten für den Klimaschutz und wer ist der wahre Umweltverschmutzer?

Es ist der Lebenswandel jedes Einzelnen, der mehr oder weniger dazu beiträgt, Ressourcen einzusparen, weniger Müll zu verursachen, weniger CO2 auszustoßen, weniger Energie zu verbrauchen.

Es gibt für mich eine einfache Formel:

viel Bequemlichkeit + wenig Zeit = wenig Zukunft.

Ein einfaches Beispiel: Hunger. Du bist unterwegs und hast Hunger. Es muss schnell gehen und Du kaufst schnell etwas zu Essen. Burger, Pommes und Getränk, Coffee To Go. Billig ist das nicht, aber es geht schnell. Fazit: satt, aber eine Menge Müll verursacht.

Planst Du Deinen Tag aufrichtig, hast Du Lebensmittel eingekauft, kochst eine einfache Mahlzeit und weil Du weißt, wann Du Hunger bekommst, kochst Du, bevor der Magen am Boden klebt. Vorsorgen im Kleinen, wie im Großen ; ) Wer kochen kann weiß, wie wenig aufwändiger das eigentlich ist und wie viel bekömmlicher im Vergleich zu Fastfood. Wer dann noch kreativ genug ist und sich bei der Wahl der Lebensmittel Zeit nimmt, kauft regionale Lebensmittel mit wenig Verpackung ein.

Überall in der Medizin spricht man von Vorsorge statt Nachsorge.

Das Konzept gilt auch für die Umwelt. Aber woher kommt es, dass das selten gelingt? Weil wir uns zeitlich zu knapp halten und wir zu bequem sind. Gegen Rückenschmerzen hilft Sport. Wir sitzen zu viel am Arbeitsplatz und wundern uns, dass wir mehr und mehr verspannen. Dann gehts nach Hause. Vom Tag ist nicht mehr viel übrig. An Sport ist nicht zu denken. Heute habe ich zu wenig Zeit und bin zu erschöpft zur Nachsorge. Morgen. Vielleicht. Es gibt hierfür ein schönes Wort: Fehlplanung. Wer Vorsorgen will – für sich oder für die Umwelt, muss planen.

Viele Menschen haben viel zu viel abzuarbeiten. Damit sie dies alles bewerkstelligen können, muss es schnell gehen. Das Internet hat uns hier schon sehr weit gebracht. Die Vernetzung von Business-Partner zu Business-Partner funktioniert weltübergreifend. Man muss nicht mehr vor Ort sein, um gemeinsam zu arbeiten. Und dennoch steigen zu viele in den Flieger, um an anderen Orten persönlich zugegen zu sein. Diese wichtigen Geschäftstreffen trifft die Umwelt hart. Ist es notwendig von München nach Köln zu fliegen, oder könnte man geschickt geplant auch in den Zug steigen? Müssen diese Businesstermine wirklich persönlich stattfinden, oder könnten auch hier Alternativen wie Videokonferenzen genutzt werden? Sind die Menschen, die hier fliegen, wirklich so wichtig, dass sie unsere Umwelt verpesten? Können diese Menschen ihren Terminkalender vielleicht so takten, dass sie ein paar Stunden mehr einplanen, um doch den Zug zu nehmen?

Hier kommt nun die Bequemlichkeit hinzu. Nicht zu vergessen die Aussage: Time is Money. Und das Fliegen ist demnach viel zu billig und der Zug zu teuer, rechnet man die Zeit der längeren Reise hinzu.

Dieser Artikel dient nur als Denkanstoß. Den Lebenswandel des Einzelnen gilt es, näher zu betrachten und manchmal hilft es allein, sich mehr Zeit fürs Kochen und Reisen und Planen zu geben.

Ich gebe zu, ich reise gerne. Manche Ziele liegen in der Ferne und es gibt keine Alternative zum Flugzeug. Die Frage ist nur: wie oft muss ich nach Australien oder Thailand oder die USA? Just for fun geht nur mit gutem Gewissen, oder?

Nehmt euch Zeit, ihr seid es der Umwelt schuldig.

Eure Isi

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Spring! https://isi-tanzen.de/spring/ https://isi-tanzen.de/spring/#respond Sun, 31 Mar 2019 18:34:26 +0000 https://isi-tanzen.de/?p=356 Endlich, uns fehlt wieder eine Stunde Schlaf! Zynisch meine ich das als Frühaufsteherin eher nicht, denn ich liebe den frühen Morgen, nur passt die Uhrzeit sich dem Lauf der Sonne an. Schade, dass das in Zukunft nicht mehr so sein wird. Ich werde die Sommerzeit sehr vermissen. Ich habe keine Vorhänge an den Fenstern und stehe mit dem Sonnenlicht auf und werde müde, sobald es dunkel wird. Somit halte ich persönlich die Zeitumstellung eigentlich für sehr sinnvoll – nicht nur, um Strom zu sparen.

Der Frühling ist angekommen, die Sonne scheint, es wird milder und die ersten Blätter werden grün, Frühlingsblumen blühen, wir tanken Energie und Vitamin D. Die dicken Jacken wandern in den Keller und die Aufwärm-Bekleidung schmilzt dahin. Wir zeigen wieder Haut und fühlen uns befreit.

Warum aber heißt eigentlich der Frühling „Frühling“? Weil wir „früher“ aufstehen? Im Englischen heißt der Frühling „spring“. Das passt besser zu meinen Blog, ist doch der englisch-sprachige Frühling der Imperativ von „springen“. Das jedoch hat so rein gar nichts mit dem englischen „jump“ zu tun. Egal, ich fordere euch hiermit auf, zu springen und mehr für die Kondition und Koordination zu tun. Es ist Frühling! Also Spring! So, wie die Blüten und Blätter aus den scheinbar vertrockneten und kargen Ästen sprießen, dürft auch ihr aus eurer winterlichen Bequemlichkeit schlüpfen und an euch wachsen. Ihr blüht auf wie die Knospen des Orangenbaumes (Titelbild: Orangenbaum, aufgenommen in Cantabrien/Spanien aus dem Garten Eden meiner Mutter) auf das die Blüte bald Früchte trage und zur Ernte heranreife.

Früh-Spring!

Eure Isi

PS: Ergänzend sei gesagt: Die Jahreszeit „Frühling“ ist die Zeit, wo das Wachstum und das Blühen beginnt. Etymologisch ist das also die Anfangszeit oder auch Frühzeit, aus welcher das Wort „Frühling“ entsprungen ist. Die Spätzeit wurde jedoch vom Herbst abgelöst. Den Lenz findet man heute ebenfalls nur noch in bekannten Liedtexten wie „Veronika, der Lenz ist da“ wieder. Lenz hat jedoch mit dem Faulenzen rein gar nichts zu tun. Allerdings macht man sich durchaus gerne einen faulen Lenz und genießt die Sonnenstrahlen der länger werdenden Tage.

Die Zeitumstellung ist übrigens nicht für jedermann so leicht weggesteckt und bedarf einer Umstellung, die erstmal alles auf den Kopf stellt. Ob das gesundheitliche Folgen hat, werde ich darum gerne in meinem nächsten Beitrag genauer durchleuchten. Ich freue mich über eure Meinungen zu diesem Thema.

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steif gefroren https://isi-tanzen.de/steif-gefroren/ https://isi-tanzen.de/steif-gefroren/#respond Sat, 26 Jan 2019 08:24:02 +0000 https://isi-tanzen.de/?p=347 Steif bedeutet: wenig biegsam. Kälte lässt etwas gefrieren. Wenn also etwas von Kälte steif gefroren ist, ist es ebenso wenig biegsam. Und jetzt haben wir Winter und es ist kalt und ich bin von der Kälte auch steif gefroren. Ich werde gar nicht richtig warm. In unserem Haus zieht es kalt durch die Fenster, meine Füße sind kalt und über meinen Rücken und die Arme zieht sich eine konstante Gänsehaut. Je kälter mir ist, desto unbeweglicher werde ich, ziehe meine Schultern ein und will mich nur noch verkriechen. Und ich werde mürrisch. Ich habe ein Hausmittel dagegen: Staubsaugen! Bewegung hilft ja noch am ehesten. Was, wenn kein Staub mehr da ist?

Aber hier geht es nicht um das Aufwärmen mittels Staubsauger, sondern darum, wie wichtig es ist, gerade in der kalten Jahreszeit den Körper vor dem Ballettunterricht aufzuwärmen. Idealerweise nimmt man sich vor Beginn der Stunde 30 Minuten dafür Zeit. Zum einen beugt es Verletzungen vor, zum anderen holt man mit einem aufgewärmten Körper mehr aus den 60-90 Minuten Unterricht heraus. Dehnen, strecken, den Rücken mobilisieren, Muskeln kontrahieren, Füße kreisen und kneten, ein paar Sit-ups und Push-ups helfen, den gesamten Körper zu durchbluten, die Muskulatur mit Sauerstoff zu versorgen und vor allen Dingen aber den Körper aus der steif gefrorenen Unbeweglichkeit zu befreien. Fröstelnd an der Ballettstange zu stehen und beim ersten Pilé die Knie krachen zu lassen sollte nicht Ziel der Übung sein. Es geht darum, von Beginn an die Übungen zu 100% auszuführen – die Bewegung selbst, aber auch den Ausdruck. Ist der Körper steif, ist ein Port-De-Bras egal in welche Richtung, nicht möglich. Und ein von Schmerz verzerrtes Gesicht nimmt die Anmut der Bewegung. Die Anstrengung darf man sich eh nicht anmerken lassen. Wir sind ja nicht beim Boxen oder gar Tennis, wo die Anstrengung sogar hörbar wird.

Aufwärmekleidung hilft dabei enorm. So gibt es diese hübschen unförmigen Boots, gerne in schwarz-pink, Strickstulpen, Fleece-Hosen, Wickeljacken oder einfach einen dicken Pulli. Ich packe mich immer im Zwiebelschalen-System ein und dann fällt eine Schale nach der anderen – und zwar erst dann, wenn die Hitze kaum mehr auszuhalten ist.

Im Winter schwitzte ich weniger. Damit verliere ich den Contest mit meinem Mann: wer wringt mehr Schweiß aus dem T-Shirt oder wessen Klamotte ist prozentual schwerer.

So freue ich mich auf den Sommer, damit ich mal wieder gewinne, auch wenn er behauptet, dass ich das niemals würde. Pah!

Der leise rieselnde Schnee da draußen dämpft ein wenig die Hoffnung. Glücklicherweise gibt es in meinem Ballettstudio Fußbodenheizung. Ab in die Trainingsklamotten und raus aus dem Schnecken-Iglu.

Lasst es – nicht – krachen

Eure Isi


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Die Müll-Diät https://isi-tanzen.de/die-muell-diaet/ https://isi-tanzen.de/die-muell-diaet/#respond Wed, 09 May 2018 11:42:30 +0000 https://isi-tanzen.de/?p=330 Der Titel müsste eigentlich heißen: Die Alles-außer-Müll-Diät. Denn bei der Kohlsuppen-Diät wird nicht alles außer Kohlsuppe gegessen, sondern ausschließlich diese Suppe. Aber ich gehe davon aus, dass die wenigsten im ersten Moment das Bild eines bis zum Rand gefüllten Teller Mülls vor sich sehen.

Nein, ich meinte: alles, außer Müll. Ich muss wirklich nicht abnehmen, achte aber auf meine Ernährung. Nicht immer, aber ich bin mir immerhin dessen bewußt, falls ich es nicht tue.

Wenn ich einkaufen gehe, kaufe ich für eine ganze Familie ein. Gerne gehe ich zum Discounter, um ein wenig mehr für weniger Geld nach Hause zu bringen. Doch ist mehr wirklich mehr?

Das Problem Müll, vornehmlich Plastikmüll – ob Mikro- oder Makroplastik – ist schon seit längerer Zeit ein Top-Thema und hierzulande in aller Munde. Doch wie werden wir dem Herr? Man schiebt die Verantwortung hin und her, von der Industrie zur Privatperson und wieder zurück. Es ist ein wenig wie die Frage, was zuerst da war: das Küken oder das Ei. Kam erst das Angebot und dann die Nachfrage, kam erst der Salat in Cellophan und daraufhin der Wunsch danach, oder umgekehrt? Jetzt müssen wir dringend wieder umdenken und den Wunsch haben, den Salat ohne Verpackung zu kaufen. Doch wie bekommen wir den Wunsch in unsere Köpfe zurück?

So kam ich auf die Müll-Diät. Das System ist sehr einfach. Du gehst im Supermarkt einkaufen und in Deinem Einkaufswagen landen nur Dinge ohne Verpackung oder mit maximal einer Lage Verpackung. Vereinzelt gibt es loses Gemüse und Obst. Plastikschalen sind nicht erlaubt, ebenso wenig Kekse im Karton mit zusätzlicher Plastikeinlage. Milch und Joghurt gibt es im Mehrwegglas, Säfte aus Mehrweg-Plastikflaschen sind nicht erlaubt. Wurst und Käse, Fleisch und Fisch kommen vom Metzger oder von der Frischetheke. Die Papiertüten kann man wieder verwerten, der Plastikanteil ist minimal im Vergleich zu den eingeschweißten Produkten. …

Ziel ist es, am Ende der Woche möglichst wenig Müll im gelben Sack zu haben und zusätzlich die Restmülltonne zu schonen. Biomüll ist ausdrücklich erlaubt.

Ziehen wir nun Bilanz ist die Ausbeute im Einkaufswagen gering und verhältnismäßig teuer. Doch einen großen Vorteil hat es: je weniger Plastik wir konsumieren, desto weniger Kalorien landen bei uns und somit Gewicht auf der Waage. Ist das nicht eine Win-Win-Situation?

Mir ist beim Einkaufen aufgefallen, dass je mehr Müll das Produkt umgibt, desto billiger ist es. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Produkt selbst billig ist, billig produziert wird oder einfach minderwertig ist. Warum also dafür mein hart verdientes Geld ausgeben? Ich tue weder mir noch der Umwelt einen Gefallen damit.

Mit der Müll-Diät werden keine Kalorien gezählt, sondern lediglich der Einkaufswagen in eine „gesunde“ Richtung gelenkt. Das Bewusstsein für den verpackten Inhalt wird geweckt und man hinterfragt: brauche ich die Kekse wirklich, oder freut sich am Ende nur der gelbe Sack?

Es gibt Schokolade, die ausschließlich nur in Papier gewickelt ist. Das ist meist die hochwertige Schokolade mit hohem Kakaoanteil oder eine besondere vom Chocolatier. Je hochwertiger das Produkt ist, desto eher ist der Mensch satt und zufrieden. Mehr Zucker macht mehr Lust auf Süßes, schlechtes Essen macht nicht satt. Fastfood von McDonalds & Co. ist eine Schande für die Natur. Ich gebe zu, ein Burger mit frittierten Kartoffeln schmeckt ausgezeichnet. Und weil ich kein Ernährungsberater bin, will ich mich hier auch nicht gegen etwas Leckeres stellen. Aber ein Fazit kann ich aus all dem ziehen: je weniger Verpackung an dem Produkt ist, desto frischer und hochwertiger ist es.

So packe ich das Thema Plastik bei unserer Eitelkeit, dem Wunsch nach der schlanken Linie und unserem Streben nach gesunder Ernährung. Weniger ist mehr!

Vielleicht möchtet ihr mich unterstützen und wenigstens einen Einkauf lang das Spiel mitspielen und Diät halten. Teilt meinen Beitrag und ermutigt unsere Industrie, weniger zu verpacken. Oder geht mal wieder zum Gemüseladen um die Ecke oder zum Hofladen und kauft regionale Waren und Produkte der Saison. Es wird sicher teurer, aber das Fitnessstudio und die Fettabsaugung sind auch nicht umsonst und wir sollten es uns wert sein.

Alles – außer Müll!

Eure Isi

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Die Muße ist kein Müßiggang https://isi-tanzen.de/die-musse-ist-kein-muessiggang/ https://isi-tanzen.de/die-musse-ist-kein-muessiggang/#comments Tue, 23 Jan 2018 22:55:10 +0000 https://isi-tanzen.de/?p=318 Das Jahr 2018 ist noch gar nicht alt, aber es sind heute bereits 23 Tage verstrichen, die wie im Flug vergangen sind. Vor Weihnachten hatte ich kaum Zeit, weil ich mit Geburtstagen, Weihnachtsvorbereitungen und der Steuer beschäftigt war. Am 2. Januar habe ich wieder gearbeitet und eine Woche später waren auch die Ferien der Kinder vorbei. Aufstehen, arbeiten, Essen kochen, Hausaufgaben, einkaufen, waschen, putzen, schlafen, aufstehen und ständiges Auf-die-Uhr-schauen.

Ich bin ein Frühaufsteher und mag meinen Alltag. Ich liebe meine Kinder und meinen Mann, ich genieße meine Arbeit und mache gerne den Haushalt. Wenn ich ab und zu selbst noch zum Training komme, bin ich ausgeglichen und kann auch mal darüber hinweg sehen, dass sich unser Hund mit Dreckspfoten ins frisch gemachte Bett legt.

Dennoch – heute ist der 23. Januar und ich habe es noch nicht geschafft, einen Beitrag zu schreiben und das Neue Jahr zu begrüßen. Ideen waren da, aber mir fehlte die Zeit. Verpflichtungen haben sich in meine freie Zeit gedrängt und erhielten den Vorzug.

Der Alltag steckt voller Dinge, die zu tun sind. Die To-do-Liste scheint unendlich lang. Ich beneide meine Kinder um ihre Langeweile. Langeweile ist nicht negativ, beflügelt sie doch unsere Kreativität. Mir ist viel zu selten langweilig. Wobei ich mich hier nicht beklagen will. Im Gegenteil, mein Leben ist mehr als ausgefüllt und ich habe immer noch genug Zeit für mich.

Aber es gibt noch so Vieles, was ich gerne machen würde, wofür mir jedoch die Zeit fehlt. Neben den To-dos sollte einer „To-Want-Liste“ ebenso viel Wichtigkeit zugesprochen werden. Es gab eine Zeit, da wusste ich noch nicht einmal mehr, was ich überhaupt noch gerne machen möchte, weil ich keine Zeit hatte, darüber nachzudenken.

Die Zeitung DIE ZEIT hat mich oft gefragt, warum ich mein Probeabo beenden will. Meine Antwort war immer: „Ich habe keine Zeit, zu lesen.“ Vielleicht hätte ich mir die Zeit einfach nehmen müssen.  Ich hätte lesen können, statt den Fernseher einzuschalten, auf Facebook Belanglosigkeiten zu verfolgen oder Kurznachrichten zu lesen.

Es gibt Zeiträuber, die sich in unseren Alltag mischen und uns unsere freie Zeit stehlen, in der wir in Ruhe unseren Interessen hätten nachgehen können: Muße! Die Kombination aus freier Zeit und Ruhe klingt zu verführerisch. Würde sie mir auf der Straße begegnen, würde ich mich ihr sofort hingeben. Es ist die Kür unseres Lebens und wird von der Pflicht ausgestochen, weil sie nicht zuletzt dem Sprichwort nach einer unumstößlichen Reihenfolge unbeirrt folgt: Erst die Pflicht, dann die Kür, erst die Arbeit, dann das Vergnügen – eine To-Want-Liste gibt es nicht. Die Not-To-Do-Liste, die manche aus dem „Känguru-Manifest“ kennen könnten, ist lediglich eine Kontra-Position, die das Känguru einnimmt. Das Känguru resigniert und feiert das Nichts-Tun. Mit dem Verwirklichen eigener Interessen hat das nichts zu tun.

Pflicht ist müssen, Muße die Kür. Solch konträre Bedeutungen können gleiche Wortstämme kaum innehaben. Aber ich bin weder eine Etymologin noch eine Linguistin. Mir ist nur aufgefallen, dass ich in letzter Zeit wenig Muße hatte, zu schreiben. Dabei wollte ich euch von Spartakus berichten, ein Ballettstück, zu dem ich kürzlich von meiner Freundin eingeladen worden bin. Es war ein toller Abend! Wir hatten einen Tisch für die Pause reserviert und ich durfte einen meiner Ballettlehrer auf der Bühne bewundern – mit meinem funkelnagelneuen Fernglas, welches mir meine Schwiegermutter zum Geburtstag geschenkt hat, mit dem man nicht nur jede Schweißperle auf der Stirn der Tänzer glitzern sieht, sondern welches auch etwas unauffälliger ist, als der Feldstecher meines Schwiegervaters. Ich wollte euch von der Musik, dem Komponisten, der Choreographie und dem Choreografen, den Tänzern und dem Stück erzählen, von dem elegant gekleideten Publikum und meinem Spaß berichten – und der wenig genutzten Möglichkeit, sich für die Pause einen Tisch mit Essen und Getränken zu reservieren, für gerade mal 1,50€ pro Gedeck extra! Erschwinglich wenn man bedenkt, dass man sonst die wertvolle Zeit an der Schlange verbringt und anschließend im Stehen trinkt, statt sich an den gedeckten Tisch zu setzten, zu entspannen und auszutauschen.

Aber es ist müßig, darüber zu reden. Mein Mann hat gesagt, für Muße bedarf es Disziplin. Man MUSS sich die Zeit einfach nehmen. Jetzt schließt sich der Kreis also wieder und zur Muße muss man sich zwingen. Schreiben wir es doch auf die To-do-Liste!

 

Alles Liebe

Eure Isi

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Der Koloss und das Trumm – Kolostrum https://isi-tanzen.de/der-koloss-und-das-trumm-kolostrum/ https://isi-tanzen.de/der-koloss-und-das-trumm-kolostrum/#comments Wed, 20 Dec 2017 09:37:08 +0000 https://isi-tanzen.de/?p=294 Wer kennt ihn nicht, den Dicken mit dem Hinkelstein, der im Babyalter in den Zaubertrank gefallen ist und seither übernatürliche Kräfte hat? Genau, Obelix!

Für mich ist Obelix das Synonym für ein gestilltes Kind. Nicht, dass er jemals still gewesen wäre, aber er strotzt nur so vor Energie. Obelix ist ein gesunder Kerl. Hier und da ein wenig zu viel auf den Rippen, aber bis auf ein wenig Liebeskummer ist Obelix immer kerngesund. Er ist kein Vegetarier, verschmäht gar Gemüse! Mangelerscheinungen scheint er aber nicht zu kennen.

Ob Obelix tanzen kann? Ich weiß nur, dass er gerne feiert. Spätestens auf der letzten Seite. Was der Gallier nach dem Essen für seine Verdauung tut, bleibt jedoch ein Geheimnis.

Was hat also Obelix und sein Hinkelstein in meinem Blog zu suchen?

Als Tänzerin, Tanzpädagogin und Mutter achte ich sehr auf meinen Körper und auf gesunde Ernährung. Nicht immer, aber wann immer es der Alltag zulässt.

Meine Kinder habe ich gestillt, instinktiv und ohne wirklich zu wissen, wie genial das eigentlich ist. Vornehmlich war es bequem: die Milch war fertig, perfekt temperiert und es war offensichtlich alles drin, was das Kind so braucht.

Was aber die wenigstens wissen ist, dass die erste Milch, die ein gestilltes Kind bekommt, sich von der folgenden Muttermilch maßgeblich unterscheidet. Sie heißt Kolostrum. Kolostrum hat die Aufgabe, das Kind zu stärken und vor allem die Immunabwehr zu unterstützen. Allerdings ändert sich schon innerhalb der ersten 18 bis 36 Stunden seine Zusammensetzung zu Muttermilch. Zum Beispiel fällt der Anteil der Wachstumsfaktoren und Antikörper innerhalb von 24 Stunden auf 50%, nach fünf Tagen sind es nur noch 0,1%-1%! Schnell sein lohnt sich ; )

Was noch drin ist? Proteine, Vitamine, Enzyme, Mineralien, Aminosäuren. Ein echter Zaubertrank also! Natürlich hat Obelix mit seinem Hinkelstein rein gar nichts mit diesem Gesundheits-Cocktail zu tun. Oder vielleicht doch? Wer weiß …

Glücklicherweise bilden auch Kühe Kolostrum und da sie mehr produzieren als das Kalb benötigt, können wir Menschen davon profitieren und es gilt als gesundes Lebensmittel, darf jedoch nicht als Milch deklariert werden.

So finden wir es in allerlei Nahrungsergänzungsmitteln wieder und es soll allerhand können. So soll es vor Infektionskrankheiten schützen, die Wundheilung und Regeneration unterstützen, die Leistung steigern, die Ausschüttung von Wachstumsfaktoren begünstigen und vieles mehr.

Und weil Kolostrum nicht nur von innen wirkt, gibt es einige wenige sehr gute Kosmetikprodukte, wo Kolostrum auch auf der Haut pflegt.

Warum informiere ich euch darüber?

Weil ich ein Fan davon bin! Ich habe mich nie viel mit Kosmetik beschäftigt. Das Shampoo sollte meine Haare reinigen, die Creme meine Haut befeuchten. Fertig. Aber meist haben die Produkte mehr bewirkt, als sie sollten: Unverträglichkeiten! Und schon musste ich mich mit dem Thema auseinandersetzen. Was ist drin? Was darf rein? Was ist gut für mich?

Am besten wäre es, wenn ich mich weiterhin nicht viel damit beschäftigen müsste. Also wäre es doch gut, ich hätte das Produkt gefunden, auf das ich mich verlassen kann.

Haare werden grau, die Haut wirft Falten: wir altern. Das stört mich nicht. Wichtiger ist mir, dass nichts weh tut. Haare kann man färben, Zähne ersetzen. Aber kann man Falten wirklich auf natürliche Art und Weise glätten?

Zugegeben, ein junges, faltenfreies Gesicht ist wunderschön. Ich hätte also nichts dagegen, wenn die Creme nicht nur befeuchtet, sondern auch die Faltenbildung verzögert. Geht das ohne chemische Keule, Messer und Spritze?

Ich habe mich auf die Suche nach einer Gesichtscreme gemacht, die auf natürliche Weise pflegt und ein wenig „anti-aged“, aber bitte ohne Nebenwirkungen!

Eigentlich hat die Creme mich gefunden. Aber nachdem ich sie habe testen dürfen, kann ich sagen: GEFUNDEN und für gut befunden. Ob es das Kolostrum ist, die ausgewogene Zusammensetzung bester Inhaltsstoffe oder Placebo: meine Haut mag die Creme von Solubia Vital.

Wenn ich jetzt noch das perfekte Shampoo finde, bin ich meine lästigen Gedanken über Beauty und Kosmetik los. Naja, fast ; ) Aber auf dem Gebiet bin ich eher funktional als emotional eingestellt – sobald ich das Beste für mich gefunden habe!

Obelix ist gleich in den Zaubertrank gefallen und ist damit gesättigt. Dennoch stellt er sich immer wieder in die Schlange, wird jedoch entlarvt. Der Koloss mit dem Trumm hat es eben sprichwörtlich „in sich“!

 

Hauptsache es wirkt

Eure Isi

 

 

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Ohne Standbein kein Spielbein https://isi-tanzen.de/ohne-standbein-kein-spielbein/ https://isi-tanzen.de/ohne-standbein-kein-spielbein/#comments Tue, 12 Dec 2017 09:51:06 +0000 https://isi-tanzen.de/?p=298 Jetzt bin ich 39 und tanze schon seit 34 Jahren.

Aber zum ersten Mal hat mir ein Ballettlehrer folgendes gesagt:

Wenn Du mit Deinem Spielbein zu 100% arbeitest, hast Du gerade mal 20% der Übung geschafft. Wenn Du mit Deinem Standbein 100% arbeitest, hast Du 80% der Übung geschafft.

Abzüglich der Tatsache, dass ich nicht immer 100% geben kann, weil die Übung noch nicht im Kopf ist und ich noch mehr bewege als nur zwei Beine, habe ich gedanklich wohl mein Standbein vernachlässigt.

Dass das Standbein – das Bein, auf dessen Fuß wir stehen – nur fest im Boden verankert sein muss, kann ja nicht so schwer sein. Prozentual gesehen muss das Standbein doch weniger tun als das Spielbein. Oder? Tendu nach vorne, Jeté nach hinten, Developé zur Seite, Battement en croix …

Dann wären 100% Arbeit mit dem Standbein im Vergleich weniger als 100% Arbeit mit dem Spielbein.

Dennoch: Ohne ein sicheres Standbein, kann das Spielbein überhaupt nicht arbeiten!

Darum ist das Standbein so unglaublich wichtig.

Zum Bein, oder auch untere Extremität genannt, gehören der Fuß, der Unterschenkel, der Oberschenkel und das Gesäß.

Im Ballett hören die Beine bei den Haarwurzeln auf, denn die Spannung zieht sich durch den ganzen Körper. Vielleicht wäre es dann sinnvoller, gleich von der ganzen Standbeinseite zu sprechen …

Das „Standbein“ (vorerst sind es beide Beine!) beginnt am Fuß. Wir stehen im Ballett auswärts. Der Fuß steht fest auf dem Boden, alle Zehen sind entspannt, der kleine Zeh gibt Gewicht in den Boden. Die Beininnenseite zieht nach oben, das Knie ist gestreckt, der Po ist fest, beide Beckenknochen schauen nach vorne, der Bauchnabel zieht nach innen, der Rücken wächst, der Brustkorb schließt sich, die Schulterblätter ziehen nach hinten unten, der Nacken ist lang, die Schultern sind weit weg von den Ohren, der Scheitel zieht zur Decke, Hals und Gesicht bleiben entspannt.

Jetzt verlagern wir das Gewicht auf die Standbeinseite und richten uns noch mehr auf. Ab sofort trägt allein der Fuß des Standbeins das komplette Gewicht Deines Körpers! Halten wir diese Körperspannung, hat das zweite Bein ein leichtes Spiel und kann sich frei bewegen.

Je mehr das Spielbein tanzt, desto mehr hat das Standbein zu tun. Denn es muss die Balance halten und ständig ausgleichen. Pirouetten gelingen ebenfalls nur auf einem stabilen Standbein. Das Spielbein bei der Arabesque wirkt besonders schön, wenn es hoch ist. Aber wackeln darf hier nichts, sonst ist der Zauber schnell vorbei. Hohe Beine brauchen eben einen sicheren Stand.

Wer „hoch hinaus“ will, ebenfalls. Denn nicht umsonst bedeutet „Standbein“ in der Wirtschaft „feste Einnahmequelle“. Ohne Moos nix los! Wer viel will, muss viel tun.

Und weil bald Weihnachten ist: wir schmücken den Baum auch erst, wenn er fest verankert ist und sicher steht.

 

Viel Spaß beim Dekorieren in jeder Hinsicht!

Eure Isi

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Schokolade zum Frühstück, X-mas & Co. https://isi-tanzen.de/schokolade-zum-fruehstueck-x-mas-co/ https://isi-tanzen.de/schokolade-zum-fruehstueck-x-mas-co/#comments Thu, 07 Dec 2017 08:35:57 +0000 https://isi-tanzen.de/?p=290 Ihr Lieben,

es ist Zeit für Besinnlichkeit. Oder lieber Zeit zur Besinnung?

Der Süßkram häuft sich in den Supermarktregalen, Adventskalendern, Nikolaussocken und auf den Weihnachtstellern. Aber bitte nicht nur Zuhause, sondern auch in der Schule, im Kindergarten, im Hort: Weihnachtsfeiern all überall! Es wird gebacken, genascht und überzuckert. HILFE! Rette sich wer kann.

Nichts gegen Schokolade, aber der Monat Dezember hat es in sich. Glücklicherweise sind wir ja alle mit einem gesunden Menschenverstand und Körperbewusstsein ausgestattet und müssen nicht alles mitmachen. Wir sind Herr über unseren Geldbeutel und was in den Einkaufswagen reinkommt, womit wir den Adventskalender bestücken oder was wir in den Strumpf packen.

Frei nach dem Motto: „Ich will keine Schokolade, ich will lieber …“ Ja, was eigentlich? Welche Alternativen gibt es? Natürlich ist es viel einfacher, kurz ein paar Kilo Süßes auf verschiedene Anlässe zu verteilen. Macht ja auch glücklich. Es ist auch viel einfacher ein Stück Fleisch in die Pfanne zu hauen, als Gemüse zu schnippeln. Meist ist Zeitmangel der Grund, warum unsere grauen Zellen nicht genutzt werden, um über Alternativen nachzudenken.

Um Süßes kommen wir wohl nicht herum. Aber bitte in (X-)Maßen ; )

Gut also, dass in der kalten Jahreszeit gerade auch Zeit ist für Orangen, Mandarinen und Nüsse. Reich an Vitamin C, Omega3-Fettsäuren, ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E, Ballaststoffen und vielem mehr unterstützten diese Inhaltsstoffe eurer Immunsystem und bewahren euch hier und da vor Husten, Schnupfen und Heiserkeit.

Besinnt euch also in der Weihnachtszeit und greift zu! Im Supermarkt kommt das Regal mit dem bunt-knackigen wahren Gute-Laune-(Lebens)Mittel meist gleich am Eingang.

 

Macht euch glücklich

Eure Isi

 

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RLX https://isi-tanzen.de/rlx/ https://isi-tanzen.de/rlx/#respond Thu, 02 Nov 2017 20:45:08 +0000 https://isi-tanzen.de/?p=272 Wer an Entspannung denkt, denkt vielleicht an Yoga, Massage, Wellness oder einfach nur an Beine hochlegen.

Ich entspanne am liebsten nach der Sauna. Vor allem nach körperlicher Anstrengung ist das für mich das Schönste. Sauna ist natürlich auch anstrengend und das kalte Duschen anschließend eigentlich eine Folter, aber danach kribbelt die Haut so schön und mir ist wohlig warm. Und wenn ich mich nach der ganzen Prozedur endlich hinlegen kann, entspanne ich endlich.

Als Saunaaufguss nehme ich übrigens mit Vorliebe das WILHA Original 14 Kräuteröl. Das riecht herrlich nach ätherischen Ölen und dient nicht nur als Saunaaufguss, sondern man kann es ins Badewasser mischen, auf die Schläfe tupfen, sich damit massieren lassen – kurz: es ist vielseitig einsetzbar.

Ein guter Duft ist aber nur ein Entspannungs-Multiplikator, denn um sich nachhaltig zu entspannen und zu erholen, muss man erstmal aktiv werden (also zum Yoga gehen, Wellness machen, Massage organisieren).

Ist man zu erschöpft, hilft nur noch Couch oder Bett. So weit sollte es aber nie kommen! Denn man braucht ein wenig Restenergie, um sich aktiv zu erholen.

Ideal ist es, jeden Tag etwas für sich zu tun. Das ist nicht von mir und auch nicht neu, aber die wenigsten erlauben es sich oder wissen, wie es geht.

Dabei ist es so wichtig wie essen, trinken und atmen. Energie zu tanken ist nicht nur wichtig für einen selbst und für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt eines jeden. Denn wer erholt ist, ist ausgeglichen. Und wer ausgeglichen ist, ist in sich ruhend. Und wer das ist, ist ein leistungsfähiger, freundlicher und fairer Mensch.

Egal, wovon Du Dich erholen willst: finde unbedingt heraus, was Dich selbst am besten entspannt – und stell Dir vor, es gibt weder Couch noch Fernseher ; )

 

RLX

Eure Isi

 

PS: Zeit ist ohne Kraft völlig sinnlos. (Olga Taubert)

 

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Lass die Blätter tanzen https://isi-tanzen.de/lass-die-blaetter-tanzen/ https://isi-tanzen.de/lass-die-blaetter-tanzen/#respond Fri, 27 Oct 2017 11:26:14 +0000 https://isi-tanzen.de/?p=265 Wer von euch Kinder im modernen Tanz unterrichtet, braucht viel pädagogisches Geschick und immer neue Ideen, um Bewegungen in Bildern zu erzählen. Erwachsenen ist ein Tendu leicht erklärt. Aber Kinder brauchen Bilder, nicht zuletzt, weil ihnen sonst schnell langweilig wird. Somit ist ein Tendu bei mir der „Staubsaugerfuß“, der so viel Staub wie nur möglich vom Boden einsaugt.

Wie in der Schule können auch wir in unseren Tanzstunden die aktuellen Feste oder Jahreszeiten einbinden und mit Hilfe dieser Bilder Technik immer spannend und neu verpacken.

Gerade regnet es in Strömen. Haben eure Kinder schonmal „in Strömen geregnet“ und sich frei im Raum bewegt wie viele kleine Regentropfen? Oder gefroren wie die Schneider? Oder passend jetzt zum Herbst sich wie ein Laubblatt vom Winde tragen und sanft zu Boden fallen lassen, um dann vom Laubbläser zusammengetrieben und schließlich vom Gärtner im Laubsack eingefangen zu werden?

Sammelt eure kleinen Alltagsgeschichten und setzt sie in Bewegung um. Jede noch so kleine Idee hilft den Kindern, die Bewegung zu verstehen und diese mit Freude umzusetzen.

 

Einen schönen Herbst

Eure Isi

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