Spring!

Endlich, uns fehlt wieder eine Stunde Schlaf! Zynisch meine ich das als Frühaufsteherin eher nicht, denn ich liebe den frühen Morgen, nur passt die Uhrzeit sich dem Lauf der Sonne an. Schade, dass das in Zukunft nicht mehr so sein wird. Ich werde die Sommerzeit sehr vermissen. Ich habe keine Vorhänge an den Fenstern und stehe mit dem Sonnenlicht auf und werde müde, sobald es dunkel wird. Somit halte ich persönlich die Zeitumstellung eigentlich für sehr sinnvoll – nicht nur, um Strom zu sparen.

Der Frühling ist angekommen, die Sonne scheint, es wird milder und die ersten Blätter werden grün, Frühlingsblumen blühen, wir tanken Energie und Vitamin D. Die dicken Jacken wandern in den Keller und die Aufwärm-Bekleidung schmilzt dahin. Wir zeigen wieder Haut und fühlen uns befreit.

Warum aber heißt eigentlich der Frühling „Frühling“? Weil wir „früher“ aufstehen? Im Englischen heißt der Frühling „spring“. Das passt besser zu meinen Blog, ist doch der englisch-sprachige Frühling der Imperativ von „springen“. Das jedoch hat so rein gar nichts mit dem englischen „jump“ zu tun. Egal, ich fordere euch hiermit auf, zu springen und mehr für die Kondition und Koordination zu tun. Es ist Frühling! Also Spring! So, wie die Blüten und Blätter aus den scheinbar vertrockneten und kargen Ästen sprießen, dürft auch ihr aus eurer winterlichen Bequemlichkeit schlüpfen und an euch wachsen. Ihr blüht auf wie die Knospen des Orangenbaumes (Titelbild: Orangenbaum, aufgenommen in Cantabrien/Spanien aus dem Garten Eden meiner Mutter) auf das die Blüte bald Früchte trage und zur Ernte heranreife.

Früh-Spring!

Eure Isi

PS: Ergänzend sei gesagt: Die Jahreszeit „Frühling“ ist die Zeit, wo das Wachstum und das Blühen beginnt. Etymologisch ist das also die Anfangszeit oder auch Frühzeit, aus welcher das Wort „Frühling“ entsprungen ist. Die Spätzeit wurde jedoch vom Herbst abgelöst. Den Lenz findet man heute ebenfalls nur noch in bekannten Liedtexten wie „Veronika, der Lenz ist da“ wieder. Lenz hat jedoch mit dem Faulenzen rein gar nichts zu tun. Allerdings macht man sich durchaus gerne einen faulen Lenz und genießt die Sonnenstrahlen der länger werdenden Tage.

Die Zeitumstellung ist übrigens nicht für jedermann so leicht weggesteckt und bedarf einer Umstellung, die erstmal alles auf den Kopf stellt. Ob das gesundheitliche Folgen hat, werde ich darum gerne in meinem nächsten Beitrag genauer durchleuchten. Ich freue mich über eure Meinungen zu diesem Thema.

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